Wurftagebuch Mika

Der Tag X – Wenn alles anders kommt als geplant - Sonntag, 26.04.2026

Nach dem markanten Temperaturabfall (der den Abfall des Progesteronspiegels anzeigt) sollte die Eröffnungsphase bald einsetzten der erste Welpen innerhalb von 12 bis 36 Stunden geboren werden. Die Hündin wird unruhig, hechelt, baut ihr Nest und bereitet sich innerlich auf die Austreibungsphase vor. Manchmal verläuft diese Phase jedoch so diskret oder schnell, dass die Übergangsphase fast nahtlos erfolgt.

Persönliches Update: Die Ruhe vor dem Sturm

Wie ihr im Trächtigkeitstagebuch lesen konntet, war ich mir nach dem Temperaturtiefstand von *36,7 °C am Sonntagmorgen um 7 Uhr* absolut sicher: Das wird eine lange Nacht auf Montag. Die gängige Lehrmeinung besagt schließlich, dass *spätestens nach 24 bis 36 Stunden nach dem Temperaturtiefstand* die Welpen geboren werden sollten.

Wir sind deshalb ganz entspannt in den Sonntag gestartet. Nach dem Aufstehen haben mein Freund und ich erst einmal gemütlich gefrühstückt und dabei in aller Ruhe den restlichen Tag geplant. Wir waren uns einig: Wir haben noch massig Zeit. Doch wie so oft im Leben kam alles ganz anders...

Morgens verweigerte Micki zwar konsequent ihr Futter, legte dann aber erst einmal einen entspannten Powernap ein. Während sie schlief, nutzte ich die vermeintliche Ruhe, um die letzten Vorbereitungen zu treffen. Der Plan stand: Mein Freund wollte noch eine Fahrradrunde drehen und sobald er zurück wäre, wollte ich eine große Runde mit Yuki, Louane und Hopi gehen, damit Micki keine Sekunde allein ist. Auch Duschen stand noch auf meinem Zettel – ach, man kann nicht alles haben im Leben...

Von 0 auf 100 in 10 Minuten

Ich stand im engen Austausch mit Elisabeth, die mir als erfahrene Unterstützung zur Seite stehen wollte. Sie war gerade erst auf dem Weg zu ihren Eltern, um dort ihre eigenen Hunde zu „parken“. Da sie von dort aus noch gute 30 Minuten Fahrtzeit vor sich hatte, war meine Einschätzung gegen halb zwei eigentlich noch völlig tiefentspannt: Wir waren beide der Meinung die nächsten 3 bis 4 Stunden passiert nichts.

Ich sagte ihr, sie könne sich Zeit lassen, da sie allerfrühestens in einer Stunde bei uns sein könnte.

Doch dann schaltete Micki in den Turbogang:

13:28 Uhr:

Miki wollte plötzlich raus, okay nur Pipi, oh ein Bisschen Schleim jetzt aber auch nicht viel... Keine Panik sie hatte die letzten Tage eigentlich durchweg immer ein bisschen Schleim  verloren.

13:38 Uhr:

Micki hüpft plötzlich in die Wurfkiste. Zwei, drei Tropfen Flüssigkeit, heftiges Schlecken. Mein Puls stieg an: Geht es etwa doch schon los?

Wenige Minuten später: Ich schicke Elisabeth gerade eine Sprachnachricht, schaue wieder hin und denke: „War das gerade eine Presswehe?!“

Um 13:56 Uhr erblickte die erste Hündin das Licht der Welt. Mein Freund war noch auf dem Fahrrad – Micki und ich haben das erste Wunder also im Teamwork allein geglückt. Einige Zeit danach kam dann auch meine bewährte Geburtshelferin dazu. Es gab zwar bereits ein, zwei neue Wehen, doch dann legte Micki kurz eine Pause ein, sodass ich Elisabeth gerade noch hereinlassen konnte, bevor es weiterging.

Die Ankunft der „Schweden Sieben“

Micki machte das alles fantastisch und instinktsicher. Sie sind alle munter, fit und agil.

Den Anfang machte um 13:56 Uhr eine kräftige Hündin (342 g). Knapp 50 Minuten später, um 14:44 Uhr, folgte ihr die zweite Hündin (300 g).

Dann ging es Schlag auf Schlag: Nur zehn Minuten später, um 14:54 Uhr, durften wir den ersten Rüden (275 g) begrüßen. Um 15:27 Uhr purzelte bereits der zweite Rüde in die Wurfkiste – mit 368 g das Schwergewicht! Nur 15 Minuten später, um 15:42 Uhr, machte die dritte Hündin (310 g) das Quintett voll.

Nach Welpe Nummer 5 wurde es etwas unentspannter, wenn man mal den Anfangsstress und den Turbogang außer Acht lässt. Da Micki auf jedes Geräusch von draußen reagierte und immer wieder innehielt, war absolute Ruhe im Haus oberstes Gebot. Mein Freund wurde daher ins Untergeschoss „verbannt“, um dort für Stille bei der restlichen Hundemannschaft zu sorgen.

Um 16:53 Uhr kam die vierte Hündin (292 g) zur Welt. Sie machte uns zunächst Sorgen, da sie Fruchtwasser verschluckt hatte, stabilisierte sich aber nach beherztem Eingreifen schnell.

Nach Welpe Nummer 6 wurde es nervenaufreibend. Es ging einfach nicht mehr vorwärts. Da im Raum stand, dass möglicherweise noch ein siebter Welpe im Geburtskanal oder in der Gebärmutter sein könnte, wuchs die Anspannung. Sind es wirklich sieben oder doch nur sechs Zwerge. Zunächst waren wir sicher, gleich geht's weiter, da war eine Wehe, nur dann kam nur eine Nachgeburt. Und plötzlich wirkte es als sei Miki fertig.

In dieser kritischen Phase nahmen wir Kontakt zu zwei Tierärzten auf, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Wir mussten abwägen: Röntgen ob wirklich noch ein siebter drin ist, reichte ggf. eine unterstützende Medikamentengabe aus, um die Wehen wieder anzuregen? Oder müssten wir in die Klinik, um die Herztöne des vermeintlich siebten Welpen zu überprüfen und im schlimmsten Fall einen Kaiserschnitt durchzuführen?

Micki wurde sichtlich müder und wir bereiteten uns mental auf alle Szenarien vor.

Nach zweieinhalb quälend langen Stunden der Ungewissheit kam dann die Erlösung: Mit ein wenig sanfter Hilfe erblickte um 19:21 Uhr der dritte Rüde (322 g) das Licht der Welt. Im ersten Moment wirkte er leblos – ein riesiger Schreck! Doch nach zwei Sekunden des Bangens kam plötzlich Körperspannung in den kleinen Kerl, er bewegte sich und zeigte erste Lebensgeister. Eine Fahrt zum Tierarzt oder gar Kaiserschnitt blieb uns zum Glück erspart!

Doch eine kleine Sorge blieb bestehen: Wir stellten fest, dass mindestens vier Nachgeburten fehlten. Da diese unbedingt raus mussten, um eine lebensgefährliche Infektion zu vermeiden, bekam Mika nach Rücksprache mit der Tierärztin noch am Abend und über die Nacht Medikamente, um die Austreibung zu fördern und einer Infektion entgegenzuwirken. Aus diesem Grund kontrollieren wir nun auch sehr regelmäßig ihre Temperatur, um bei etwaigem Fieber oder Komplikationen sofort eingreifen zu können.

Die erste Nacht

Nach der Geburt waren wir alle völlig k.o. Micki muss erst noch in ihre neue Rolle hineinwachsen. Die lauten Hunger-Schreie der Kleinen bereiten ihr noch Stress, und die Milchbar ist noch nicht im Vollbetrieb. Entsprechend turbulent und kurz war die erste Nacht. Aber wenn man diese sieben wunderbaren Wesen sieht, ist jeder Schlafmangel vergessen.

Willkommen im Leben, kleine Black Bountys!

13:56 Hündin

342 g

14:44 Uhr Hündin

300 g

14:54 Uhr Rüde

275 g

15:27 Uhr Rüde

368 g


15:45 Hündin

310 g

16:53 Uhr Hündin

292 g

19:21 Uhr Rüde

322 g


Montag, 27.04.2026

In den ersten 24 Stunden nach der Geburt stellt sich der Körper der Hündin massiv um. Die Gebärmutter beginnt sich zu kontrahieren (Nachwehen), und die Produktion des Kolostrums (Erstmilch) ist in vollem Gange. Die Hündin verlässt die Wurfkiste meist nur für das allernötigste Geschäft.

Persönliches Update:

Nach der turbulenten Sonntagsgeburt ist heute der erste Tag der Ruhe – oder zumindest das, was man in einem Haus mit sieben Welpen „Ruhe“ nennt.

Micki macht ihre Sache wirklich schon sehr, sehr gut, auch wenn man merkt, dass sie sich in ihre neue Rolle als siebenfache Mama erst noch richtig einfinden muss. Es gibt immer mal wieder kleine Stressmomente: Wenn die Kleinen im Chor lautstark ihren Hunger verkünden oder in der Kiste wild durcheinander wuseln, schaut Micki noch manchmal etwas fragend drein. Aber ihr Instinkt leitet sie wunderbar und sie kümmert sich rührend um die bunte Truppe.

Auch unsere Gyn-Tierärztin hat sich heute bereits gemeldet und sich nach Mickis Befinden erkundigt. Aufgrund der fehlenden Nachgeburten, ist die medizinische Überwachung momentan unser A und O. Die Anweisung der Klinik ist klar:

 * Die Temperatur muss absolut engmaschig kontrolliert werden.

 * Sollte mir irgendetwas auffallen, insbesondere übel riechender Ausfluss, muss ich mich unverzüglich melden.

 * Die Medikamente werden konsequent weitergegeben, um Mickis Körper bei der Reinigung zu unterstützen.

Ein kleiner Sorgenpunkt ist noch Mickis Appetit. Dass sie momentan die Futteraufnahme reduziert hat, wird von der Tierärztin zwar etwas kritisch gesehen, da sie die Energie für die Milchproduktion braucht – aber wir kennen unsere Micki ja: Sie war noch nie der allerbeste Esser "man reiche es mir". Ich soll das nun gut im Auge behalten und versuche, sie mit besonders schmackhaften Sachen in vielen kleinen Portionen zu locken.

Bisher ist sie stabil, und wir hoffen, dass wir die Sorgen der Geburtsnacht nun endgültig hinter uns lassen können. Für heute genießen wir einfach das leise Schmatzen aus der Wurfkiste und schauen den „Schweden Sieben“ beim Wachsen zu. Es haben zwar nicht alle zugenommen, aber Miki hat halt auch noch nicht so viel Milch...

Dienstag, 28.04.2026

Am zweiten Tag nach der Geburt sollte sich der Milcheinschuss stabilisieren. Die Hündin benötigt nun eine deutlich erhöhte Flüssigkeitsaufnahme und viel Energie, um die Versorgung der Welpen zu gewährleisten. Ein stabiler Temperaturverlauf ist das wichtigste Anzeichen dafür, dass keine Entzündungsprozesse (wie eine Metritis) im Gang sind.

Persönliches Update:

Der heutige Dienstag steht ganz im Zeichen der Geduld. Micki bereitet mir in Sachen Ernährung weiterhin ein wenig Kopfzerbrechen. Sie frisst nach wie vor sehr schlecht; ich muss sie wirklich mit Engelsgeduld davon überzeugen, zumindest löffelchenweise etwas Nahrung zu sich zu nehmen. Da sie aber ohnehin eine mäkelige Esserin ist, feiern wir hier jeden Bissen als Erfolg.

Ein großer Lichtblick kam dann gegen Mittag: Micki hat zum ersten Mal wieder eigenständig und von sich aus getrunken. Das ist ein enorm wichtiger Meilenstein, damit sie nicht dehydriert und die Milchbar für die sieben Zwerge gut gefüllt bleibt.

Die wichtigste Nachricht des Tages ist jedoch: Die Temperatur ist stabil! Nach der Sorge vor einer Infektion fällt mir bei jedem Messen ein Stein vom Herzen, wenn das Thermometer im Normalbereich bleibt. Die Medikamente scheinen also gut anzuschlagen und Mickis Körper bei der Regeneration zu unterstützen.

Ich hoffe sehr, dass es nun so positiv weitergeht und Micki bald auch wieder mit mehr Appetit an ihr Futter geht. Die Kleinen sind jedenfalls weiterhin munter und halten ihre Mama (und uns) auf Trab. Von gestern auf heute haben nun fast alle gut zugenommen. Die drei die am Vortrag etwas stagniert hatten haben aber zugenommen. Mal schauen wie es heute Abend aussieht.

Update vom Nachmittag. Miki hat etwas fressen, waren zwar immer noch die Reste vom Frühstück wir freuen uns aktuell über alles.

Mittwoch, 29.04.2026

Drei Tage nach der Geburt stabilisiert sich der Zustand der Hündin meist zusehends. Eine Körpertemperatur unter 39,0 °C liegt im normalen Bereich für eine säugende Hündin. Die Gewichtszunahme der Welpen zeigt zuverlässig an, ob die Versorgung durch die Muttermilch ausreichend ist.

Persönliches Update:

Der heutige Tag verlief insgesamt sehr positiv. Die wichtigste Nachricht zuerst: Mickis Temperatur ist unter 39 °C gesunken, was uns zeigt, dass sie auf dem Weg der Besserung ist. War die Temperatur gestern immer wieder um 39,2-39,5 liegen wir heute bei 38,5-38,8 deutlich besser.

In Bezug auf das Fressen bleibt Micki ihrer Linie treu und zeigt sich weiterhin wählerisch. Wir probieren derzeit verschiedene Futtermittel aus, um ihr den Appetit wieder schmackhaft zu machen. Ich habe dazu auch noch einmal Rücksprache mit unserer Zuchtwartin gehalten, um den aktuellen Stand abzugleichen. Ein Blick auf die Waage beruhigt uns jedoch: Die Babys nehmen nun kontinuierlich zu, was bestätigt, dass die Milchleistung trotz Mickis geringer Futteraufnahme völlig in Ordnung ist.

Im Haus kehrte heute etwas mehr Struktur ein:

 * Wurfkisten-Check: Während wir die Wurfkiste gereinigt haben, konnten wir die Zeit nutzen, um erste Einzelbilder der Welpen zu machen. Micki hat das Geschehen aufmerksam, aber sehr gelassen verfolgt.

 * Körperpflege: Da Micki nach der Geburt doch noch recht verklebt war und entsprechend roch, habe ich sie heute einmal kurz abgeduscht. Auch wenn sie das Baden nicht zu ihren Hobbys zählt, ist sie nun wieder sauber.

Insgesamt kehrt langsam etwas mehr Ruhe ein. Micki erholt sich sichtlich, und die Welpen entwickeln sich prächtig.

Sie geht nun auch gelassener mit dem Rest des Rudels zum Lösen in den Garten ohne Panik zu haben "ich muss sofort zu meinen Babys".

 

PS: Die Bilder von heute werden auch oben bei jedem Zwerg in der Einzelvorstellung ergänzt.

Donnerstag, 30.04.2026

Nachwehen sind in den ersten Tagen nach der Geburt normal, da sich die Gebärmutter wieder zusammenzieht. Wenn diese besonders heftig ausfallen, zeigt die Hündin oft ein starkes Scharrverhalten, um den Schmerz zu verarbeiten. Ein stabiler Temperaturverlauf unter 39,0 °C ist dabei weiterhin das wichtigste Anzeichen, dass der Regenerationsprozess trotz der Beschwerden korrekt verläuft.

Persönliches Update:

Der vierte Tag nach der Geburt war von gemischten Gefühlen geprägt. Micki zeigt sich beim Futter weiterhin sehr wählerisch. Während sie morgens noch kaum Appetit hat, wird es glücklicherweise im Laufe des Nachmittags meist etwas besser. Positiv ist, dass ihre **Temperatur heute konstant unter 39 Grad** blieb.

Allerdings hat Micki seit heute mit **heftigen Nachwehen** zu kämpfen. Ihr starker Drang zu scharren hat dazu geführt, dass bereits mehrere Laken sowie die Kudde in Mitleidenschaft gezogen wurden. Auch die Wurfkiste wurde von ihr mehrfach energisch „umgebaut“, während sie versuchte, eine angenehme Position zu finden.

Sorgen bereitete uns zudem eine der kleinen Hündinnen. Sie hatte über einen längeren Zeitraum nicht getrunken und fast ununterbrochen geschrien. Da die Ursache unklar war, haben wir den Tierarzt konsultiert. Nach der Gabe von Medikamenten hat sich die kleine Maus zum Glück beruhigt.

Micki kümmert sich weiterhin sehr instinktsicher und liebevoll um ihre gesamte Bande – das Sorgenkind schließt sie dabei natürlich voll mit ein. Wir hoffen sehr, dass die Entspannung bei der kleinen Hündin anhält und auch Mickis Nachwehen bald nachlassen.

 

Freitag, 01.05.2026

In den ersten Tagen kann es vorkommen, dass Welpen aufgrund von Anpassungsschwierigkeiten im Magen-Darm-Trakt oder durch die Umstellung der Muttermilch Unruhe zeigen. Wenn mehrere Welpen gleichzeitig quengelig sind, liegt das oft an der Dynamik innerhalb der Wurfkiste. Für die Hündin bedeutet dies eine enorme Belastung, da sie kaum Regenerationsphasen findet.

Persönliches Update:

Die Nacht zum Freitag war leider alles andere als erholsam. Bei einem der kleinen Rüden trat das gleiche Problem auf wie gestern bei der Hündin: Er war unruhig und schrie viel. Zum Glück hatten wir vom Tierarztbesuch am Vortag noch Medikamente im Haus, die wir ihm unterstützend geben konnten. Da auch der Rest der Bande ziemlich quengelig war, haben Micki und ich praktisch die gesamte Nacht kein Auge zugemacht.

Umso erfreulicher ist der Blick auf den heutigen Tag: Den Zwergen scheint es soweit gut zu gehen, und die allgemeine Unruhe hat nachgelassen. Auch bei Micki zeigt sich eine deutliche Besserung. Die heftigen Nachwehen von gestern sind abgeklungen, und sie wirkt insgesamt viel ruhiger – sicherlich ist sie nach der durchwachten Nacht aber auch einfach körperlich erschöpft.

Da heute alles stabil wirkt und die „Glorreichen Schweden Sieben“ einen zufriedenen Eindruck machen, werden wir versuchen, das Schlafdefizit auszugleichen und heute sehr zeitig die Nachtruhe einzuleiten. Wir hoffen auf eine entspannte Nacht für Mensch und Hund.

Die erste Lebenswoche 26.04.2026 – 03.05.2026

Am Ende der ersten Lebenswoche haben die Welpen ihr Geburtsgewicht im Idealfall fast verdoppelt. Die Hündin wird nun oft wieder etwas entspannter gegenüber Besuchern, sofern sie ein gutes Vertrauensverhältnis zu ihnen hat. Die soziale Interaktion innerhalb des Rudels beginnt sich in ganz kleinen Schritten zu öffnen.

Die erste Woche der „Glorreichen Schweden Sieben“ war geprägt von großen Emotionen, einer intensiven Phase am Wurftag und den ersten Schritten in eine neue Routine. Nachdem der Sonntag uns alle mit dem rasanten Geburtsverlauf und dem notwendigen tierärztlichen Rats bezüglich der Nachgeburten in Atem hielt, standen die darauffolgenden Tage ganz im Zeichen der Stabilisierung.

Micki kämpfte anfangs mit ihrem Appetit und heftigen Nachwehen, zeigte sich aber als instinktsichere und extrem fürsorgliche Mama. Auch zwei unserer Zwerge (eine Hündin und ein Rüde) benötigten kurzzeitig Unterstützung, konnten aber dank schneller tierärztlicher Versorgung stabilisiert werden. Trotz der anfänglichen Herausforderungen war die wichtigste Konstante der Woche: Alle sieben Welpen haben von Beginn an kontinuierlich an Gewicht zugelegt.

Samstag und Sonntag ist nun endgültig Ruhe eingekehrt. Es fühlt sich so an, als hätten wir alle – Mensch und Hund – unseren Platz in der neuen Situation gefunden.

Micki frisst zwar nach wie vor etwas verhalten und wählerisch, aber ihr Allgemeinbefinden ist gut. Das Wichtigste ist, dass die Milchleistung stimmt: Die Zwerge nehmen kontinuierlich zu. Es ist spannend zu sehen, wie individuell sie sich jetzt schon entwickeln – zwischen unserer kleinsten Hündin und dem kräftigsten Rüden liegen mittlerweile bereits gut 200 g Gewichtsunterschied.

Besuch: Samstag war Tanja spontan zu Besuch. Micki war absolut entspannt und hat den Besuch bei ihren Babys sehr gut gemeistert.

Rudel-Annäherung: Heute, Sonntag gab es einen weiteren Meilenstein. Loui durfte zum ersten Mal einen vorsichtigen Blick auf die Babys werfen. Micki war auch hier sehr gelassen, was uns zeigt, wie sicher sie sich in ihrer Rolle fühlt.

Die erste Woche ist nun geschafft, alle sind wohlauf und wir blicken zuversichtlich auf die zweite Lebenswoche.

Update nach einer Woche...

Hündin - lila Bändchen

615 g

Hündin - pinkes Bändchen

519 g

Rüde - grünes Bändchen

524 g

Rüde - blaues Bändchen

748 g


Hündin - oranges Bändchen

563 g

Hündin - türkises Bändchen

614 g

Rüde - gelbes Bändchen

578 g


Die zweite Lebenswoche 03.05.2026 – 10.05.2026

Die Übergangsphase beginnt

Die zweite Woche ist geprägt von der Entwicklung der Sinnesorgane. Während die Welpen in der ersten Woche rein reflexgesteuert waren, beginnt nun die Übergangsphase:

Augen & Ohren: Die Augenlider und Gehörgänge öffnen sich langsam (ca. 10.–13. Tag).

Motorik: Die Muskulatur wird stärker, die ersten wackeligen Gehversuche starten.

Temperaturregulierung: Die Zwerge können ihre Wärme schon etwas besser halten.

Persönliches Update – Anfang der Woche:

Routine & Wohlbefinden: Im Hause der Black Bountys kehrt nun sichtlich Routine ein. Der Tagesablauf rund um die Wurfkiste hat sich gut eingespielt. Besonders erfreulich ist, dass Micki ihren Appetit wiedergefunden hat – sie frisst nun mit gutem Hunger, was die beste Basis für eine stabile Milchleistung ist.

Entwicklung der Zwerge: Die „Schweden Sieben“ präsentieren sich aktiv und fit. Alle Welpen nehmen kontinuierlich an Gewicht zu und werden von Tag zu Tag kräftiger in ihren Bewegungen.

Nächtliche Unruhe: Während der Tag sehr entspannt verläuft, fordern uns die Nächte aktuell noch heraus. Die Kleinen sind in den Nachtstunden häufiger wach und scheinen phasenweise mit leichten Bauchschmerzen oder Koliken zu kämpfen. Es ist auffällig, dass diese Unruhe fast ausschließlich nachts auftritt, während sie tagsüber zufrieden schlafen. Wir unterstützen sie hierbei durch sanfte Massagen und natürlich durch Mickas instinktive Fürsorge. Wir haben die große Hoffnung, dass sich der noch junge Verdauungstrakt im Laufe dieser Woche weiter stabilisiert und die kommenden Nächte sowohl für uns als auch für Micka wieder etwas angenehmer und ruhiger werden.

Persönliches Update – Mitte der Woche (06.05. – 08.05.2026):

 * Mickis Appetit & Instinkt: Micki hat mittlerweile einen Bärenhunger – man merkt richtig, wie viel Energie sie in die Versorgung ihrer Sieben steckt. Sie zeigt sich im Alltag absolut souverän: Immer öfter verlässt sie nun die Wurfkiste, um Zeit bei uns und dem restlichen Rudel zu verbringen.

 * Rudel-Etikette: Ihren Mitbewohnern vermittelt sie ganz fein, aber bestimmt, dass ein gewisser Sicherheitsabstand zur Wurfkiste nach wie vor einzuhalten ist. Es ist faszinierend zu beobachten, wie klar sie kommuniziert, ohne dass Unruhe aufkommt.

 * Zustand der Zwerge: Den Babys geht es rundum gut. Die nächtliche Unruhe vom Wochenstart hat sich zum Glück gelegt; sie sind nun sehr zufrieden und nehmen weiterhin stetig an Gewicht zu. Insgesamt herrscht gerade eine sehr entspannte und harmonische Stimmung bei u

ns.

Persönliches Update – Wochenende (08.05. – 10.05.2026):

 * Besuch vom Zuchtwart: Das Wochenende war für uns alle besonders aufregend, denn der offizielle Besuch des Zuchtwarts stand an. Für Micki und das gesamte Rudel ist das natürlich eine Ausnahmesituation, die aber alle mit Bravour gemeistert haben. Das schönste Ergebnis: Alle „Schweden Sieben“ wurden begutachtet und für fehlerfrei befunden – ein tolles Kompliment für unsere Zuchtplanung!

 * Die Welt wird sichtbar: In der Wurfkiste hat der „Aufbauprozess“ der Augen bei fast allen Welpen begonnen. Während der eine oder andere Zwerg uns schon seit ein paar Tagen mit neugierigen Schlitzaugen blinzelt, öffnen sich nun nach und nach bei allen die Lider. Es ist jedes Mal ein magischer Moment, wenn einen zum ersten Mal diese kleinen blauen Augen anschauen.

 * Turbulenzen an der Milchbar: Die Aktivität nimmt spürbar zu! Sobald Micki die Wurfkiste betritt, ist es vorbei mit der Ruhe. Es herrscht sofort große Aufregung und alle sieben stürzen sich gleichzeitig auf die „Milchbar“. Man merkt richtig, wie viel Kraft sie schon in den Beinen haben, wenn sie um die besten Plätze wuseln.

 * Wochenfazit: Wir blicken auf eine ereignisreiche und erfolgreiche zweite Woche zurück. Die Kleinen werden immer mehr zu eigenständigen kleinen Hundepersönlichkei

ten.

Die dritte Lebenswoche 10.05.2026 - 17.05.2026


Der Übergang zur Sozialisierungsphase

Die dritte Woche ist eine der spannendsten Phasen in der Welpenentwicklung. Die Sinne schärfen sich und die Interaktion beginnt:

 * Sehen & Hören: Die Augen sind nun vollständig geöffnet und die Sehfähigkeit verbessert sich täglich. Auch die Gehörgänge sind offen, sodass die Zwerge nun aktiv auf Geräusche in ihrer Umgebung reagieren.

 * Motorik & Spiel: Die Welpen beginnen, ihre Geschwister bewusst wahrzunehmen. Es finden erste, noch sehr unbeholfene Spielversuche statt – es wird vorsichtig in Ohren oder Pfoten „gebissen“.

 * Zähne: Die ersten spitzen Milchzähne brechen langsam durch das Zahnfleisch.

 * Stoffwechsel: Die Welpen fangen an, ihr Geschäft eigenständig (ohne Mickas Hilfe) zu verrichten. Dies ist oft der Zeitpunkt, an dem die Wurfkiste um einen kleinen Auslauf erweitert wird.

Persönliches Update – Anfang der Woche (11.05. – 12.05.2026):

Mika und den Zwergen geht es gut. Sie haben dort Aufregung des Zuchtwartbesuches gemeistert. Es ist faszinierend zu beobachten, wie die kleinen nun immer mehr beginnen, aktiv auf unsere Stimmen zu reagieren. Wenn man an die Wurfkiste tritt, werden die Köpfchen gehoben und man wird nun auch von fast allen mit neugierigen Blicken empfangen. Auch die ersten stolperigen Gehversuche sehen immer sicherer aus. Neben dem bekannten Quietschen hört man nun ab und zu ein erstes, ganz zartes „Wuff“.

Persönliches Update – Mitte der Woche (13.05. – 15.05.2026):

Die nächtliche Unruhe hat sich glücklicherweise komplett gelegt und die Welpen sind nun sehr zufrieden, ruhig und nehmen weiterhin hervorragend an Gewicht zu. Auch Micka zeigt sich im Alltag absolut souverän und tiefenentspannt. Sie genießt es mittlerweile sichtlich, immer öfter die Wurfkiste für kleine Auszeiten zu verlassen, um sich frei im restlichen Rudel zu bewegen. Ihren Mitbewohnern vermittelt sie ganz klar, aber ohne jede Aggression oder Unruhe, dass ein gewisser Sicherheitsabstand zur Wurfkiste nach wie vor einzuhalten ist. Chrsti Himmelfahrt hatten wir dann wieder lieben Besuch von Tanja. Wir haben die Zeit genutzt, um tolle neue Bilder von den Zwergen zu machen, die in der jeweiligen Einzelvorstellung zu sehen sind. Neben der Zeit an der Wurfkiste kam auch der Ausgleich für ein Teil des Rudels und Tanjas Hunden nicht zu kurz. Wir waren gemeinsam mit Tari, Nathan, Mika, Louane und Hope auf einer herrlichen, großen Spazierrunde im Wald unterwegs, einfach gemeinsamen Auszeiten in der Natur genießen und ein Schlammbad nehmen. Im Anschluss stand daher für Miki eine kleine Spa Behandlung an.

Update nach zweieinhalb Wochen... (14.05.2026)

Hündin - lila Bändchen

1041 g

Black Bountys Juvia

Bedeutung: Abgeleitet vom schwedischen Wort "ljuv", was lieblich, angenehm oder süß bedeutet. Es beschreibt ihren unkomplizierten und sanften Charakter.

Hündin - pinkes Bändchen

1038 g

Black Bountys Jordis

Bedeutung: Eine schwedische Form des altnordischen Namens Hjördis. Er setzt sich zusammen aus "hjör" (das Schwert) und "dis" (Göttin/Frau). Die „Schwertgöttin“ gibt der zarten, dunklen Hündin eine edle Stärke.

Rüde - grünes Bändchen

1022 g

Black Bountys Jaxe

Bedeutung: Eine alte schwedische Namensform, die phonetisch eng mit dem Wort für Axt verbunden ist. Es steht für ein scharfes, präzises Werkzeug – passend für einen zarten, flinken, hellen Holländer.

Rüde - blaues Bändchen

1294 g

Black Bountys Joldur

Bedeutung: Ein Name mit altnordischem Klang, der oft mit Kraft und Herrschaft assoziiert wird. In der nordischen Namenswelt steht er für einen starken Anführer, was perfekt zu seiner Rolle als „erster an der Milchbar“ passt.


Hündin - oranges Bändchen

1118 g

Black Bountys Järnvilja

Bedeutung: Ein echter schwedischer Begriff. "Järn" bedeutet Eisen und "vilja" bedeutet Wille. Zusammen bedeutet es „Eisenwille“. Das beschreibt ihre Zielstrebigkeit und die dunklere goldene Farbe (Eisen).

Hündin - türkises Bändchen

1057 g

Black Bountys Jerva

Bedeutung: Die weibliche Form von "Järv", dem schwedischen Wort für den Vielfraß. Der Vielfraß ist ein eigenständiges, mutiges Raubtier der nordischen Wälder – ideal für die Hündin, die gerne ihre eigenen Wege in der Wurfkiste geht.

Rüde - gelbes Bändchen

1050 g

Black Bountys Jorp

Bedeutung: Ein altnordischer Begriff für „dunkelbraun“ oder „erdfarben“. Ein uriger, kantiger Name für einen dunklen Welpen, der zwar noch wachsen will, aber jetzt schon eine ganz eigene, starke Persönlichkeit zeigt.


Persönliches Update – zum Wochenende 16./17.05.2026:

Das Wochenende war noch einmal ein ganz besonderes Highlight für uns alle. Wir hatten lieben Besuch von unseren Freunden Sina und Dominik, die jeweils einen Welpen aus unseren vorherigen Würfen ein tolles Zuhause schenken. Gemeinsam haben wir eine wunderschöne, große Spazierrunde durch den Wald gedreht – es ist einfach herrlich zu sehen, wie toll sich die Nachzucht entwickelt hat und wir auch noch immer so schönen Kontakt zueinander haben. Danach stand natürlich noch ausgiebiges Baby-Knuddeln auf dem Programm. Die Zwerge durften diesen lieben Besuch schon in vollen Zügen genießen und Mika hat das einfach großartig gemacht. Sie war größtenteils völlig entspannt und hat ihre Welpen voller Stolz präsentiert, gelenkglich dann aber doch mit einem wachem Auge.


Die vierte Lebenswoche 17.-24.05.2026

Die Sozialisierungsphase beginnt:

Mit der vierten Woche bricht eine der prägendsten Phasen im Leben der Welpen an. Die reine Übergangszeit ist vorbei, und die Zwerge beginnen nun, ihre Umwelt ganz bewusst zu entdecken:

 * Sinneswahrnehmung: Das Seh- und Hörvermögen erreicht nun fast die Leistungsfähigkeit eines erwachsenen Hundes. Die Welpen nehmen optische Reize und Geräusche in ihrer Umgebung jetzt gestochen scharf wahr und lernen, diese einzuordnen.

 * Erweiterter Aktionsradius: Die Wurfkiste wird den kleinen Entdeckern nun endgültig zu eng. Die Koordination der Beine klappt immer besser, sodass die Zwerge beginnen, neugierig den erweiterten Auslauf zu erkunden.

 * Sozialverhalten & Kommunikation: Im Spiel mit den Geschwistern wird fleißig das hündische Ausdrucksverhalten geübt. Das Repertoire reicht von intensivem Raufen über Knurren und Bellen bis hin zu ersten Beschwichtigungssignalen. Die Welpen lernen jetzt auch die Beißhemmung – schmerzhaftes Feedback der Geschwister zeigt sofort, wo die Grenze liegt.

 * Zufütterung: Da die kleinen, spitzen Milchzähne nun durchgebrochen sind und der Energiebedarf der aktiven Rasselbande steigt, wird in dieser Woche meist mit der ersten festen Nahrung (wie Welpenbrei oder Fleischbällchen) als Ergänzung zu Mikas Muttermilch begonnen.

Persönliches Update – Die vierte Lebenswoche:

Zu Beginn der Woche lief alles wunderbar harmonisch und unauffällig weiter. Die Zwerge entwickeln sich prächtig, und da ihr Bewegungsdrang von Tag zu Tag größer wird, haben wir die Wurfkiste nun um den Auslauf erweitert, damit die Rasselbande gebührend auf Entdeckungstour gehen kann. In der Mitte der Woche habe ich dann mit der ersten Zufütterung begonnen. Das lag gar nicht unbedingt daran, dass die Milch von Mika nicht mehr ausgereicht hätte, sondern einfach, weil ich finde, dass die Welpen die gediegene „Küche zu Hause“ nun langsam kennenlernen dürfen. Zum Ende der Woche, zum Wochenende, stand dann der nächste große Schritt an: Am Sonntagabend sind die Zwerge komplett nach unten gezogen und durften dabei auch direkt das allererste Mal frische Luft schnuppern und draußen die Welt erkunden. Ein rundum aufregendes und schönes Wochenende für unsere sieben Entdecker!

Die fünfte Lebenswoche 25.05. – 31.05.2026

In der fünften Woche stabilisiert sich das Verhalten der Welpen zusehends. Sie sind nun keine hilflosen Babys mehr, sondern kleine Persönlichkeiten, deren Radius und Neugier sich massiv erweitern:

Verfeinerung der Motorik: Das Laufen, Rennen und Haken-Schlagen klappt immer koordinierter. Die Welpen nutzen ihren Körper nun viel bewusster, klettern über kleine Hindernisse und testen ihre Balance aus.

Erweiterte Sozialisierungsphase: Die Rasselbande reagiert nun extrem neugierig auf Umweltreize. Geräusche, unterschiedliche Untergründe (Gras, Steine, Teppich) und neue visuelle Eindrücke werden mutig untersucht. Das Gehirn verknüpft diese Reize jetzt besonders schnell.

Intensives Spielverhalten: Das Spiel unter den Geschwistern wird gezielter und rabiater. Es werden Beutespiele (Zerrspiele mit weichem Spielzeug) und Jagdspiele initiiert. Auch die Kommunikation mit dem restlichen Rudel gewinnt an Bedeutung, da die älteren Hunde nun wichtige Erziehungsarbeit leisten.

Verdauung & Gebiss: Das Milchgebiss ist nun kräftig ausgebildet. Die Welpen können feste Nahrung (eingeweichtes Trockenfutter, Fleisch) immer besser kauen und verdauen, weshalb der Anteil an fester Nahrung nun deutlich steigt und Mika an der Milchbar entlastet wird.

Persönliches Update – Anfang der Woche:

Die ersten Tage in unserer fünften gemeinsamen Woche verliefen völlig unproblematisch. Die Babys haben den großen Umzug nach unten ins Erdgeschoss absolut mühelos weggesteckt. Nachdem sie an den zwei Tagen zuvor schon jeweils kurz den Garten erkunden durften, haben wir sie eines Abends einfach in ihr neues, größeres Gehege gesetzt. Das war überhaupt kein Thema für die sieben Zwerge – sie haben sich einfach ganz entspannt hingelegt und auch die allererste Nacht unten komplett ruhig und relaxed verbracht. Mittlerweile kommt nun auch immer mehr und mehr Besuch vorbei, was die Kleinen sichtlich genießen. Die Babys können schon richtig gut laufen, und im Gehege stehen nun die ersten Spielgeräte und Balance-Sachen bereit, die neugierig untersucht werden.

Update nach viereinhalb Wochen... (27.05.2026)


Black Bountys Juvia

1633 g

Abgeleitet vom schwedischen Wort "ljuv", was lieblich, angenehm oder süß bedeutet.

 

Black Bountys Jordis

1728 g

Die „Schwertgöttin“ gibt der zarten, dunklen Hündin eine edle Stärke.

Black Bountys Jaxe

1694 g

Eine alte schwedische Namensform, passend für einen zarten, flinken, hellen Holländer.

Black Bountys Joldur

2030 g

Ein Name mit altnordischem Klang. In der nordischen Namenswelt steht er für einen starken Anführer.


Black Bountys Järnvilja

1787 g

"Järn" Eisen und "vilja" Wille. Zusammen bedeutet es „Eisenwille“. Das beschreibt ihre Zielstrebigkeit und die dunklere goldene Farbe (Eisen).

Black Bountys Jerva

1708 g

Die weibliche Form von "Järv", dem schwedischen Wort für den Vielfraß. Ein eigenständiges in Schweden verbreitetes Raubtier 

Black Bountys Jorp

1703 g

Ein altnordischer Begriff für „dunkelbraun“ oder „erdfarben“. Ein uriger, kantiger Name.


Persönliches Update – Mitte der Woche:

Zur Mitte der Woche hin nimmt die Interaktion und das Spiel der Welpen untereinander jetzt spürbar zu. Allerdings sorgt das aktuelle Sommerwetter für eine kleine Umstellung: Da es sehr warm ist, macht die Hitze den Babys ganz schön zu schaffen. Die Spielphasen verlagern sich dadurch gelegentlich und werden in den kühleren Stunden auch mal etwas länger, während tagsüber viel gedöst wird. Kulinarisch gab es für die Rasselbande nun auch die ersten Highlights mit echtem Fleisch und Welpenmilch. Mika hat uns in Sachen Ernährung besonders fasziniert: Eines Abends hat sie ihren Babys ganz instinktiv ihr eigenes Futter hingewürgt – ein absolut natürliches Verhalten, was aber meine Idee des schrittweisen Aufbau der oralen Toleranz etwas ad absordum geführt hat. Man sieht wieder einmal, dass die Natur das so eingerichtet hat, dass die Hunde das einfach von jetzt auf gleich instinktiv machen.


Unsere J-Schweden sind 5 Wochen alt! ❤️

​Wahnsinn, wie die Zeit verfliegt – heute vollenden unsere sieben Zwerge (Mika x Devil) bereits ihre fünfte Lebenswoche! Aus den kleinen, hilflosen Welpen sind neugierige, aktive Entdecker geworden, die ihre Umwelt tagtäglich mit viel Mut und Lebensfreude unsicher machen.

​Auch auf der Waage zeigt sich, dass es allen fantastisch geht. Unsere Rasselbande hat im Laufe der letzten Wochen ordentlich an Gewicht zugelegt. Pünktlich zum Fünf-Wochen-Jubiläum haben wir natürlich wieder fleißig gewogen.

​Hier ist der aktuelle Stand unserer sieben Prachtexemplare im Überblick:

​Unsere Mädels machen den Anfang: Die süße Black Bountys Juvia (lila Bändchen) bringt stolze 1.850 g auf die Waage. Dicht gefolgt von Black Bountys Jordis (pinkes Bändchen) mit starken 1.907 g. Unsere Black Bountys Järnvilja (oranges Bändchen) hat die Zwei-Kilo-Marke bereits geknackt und wiegt 2.037 g, und auch die flinke Black Bountys Jerva (türkises Bändchen) steht ihr mit genau 2.002 g in nichts nach.

​Auch unsere Jungs haben kräftig reingehauen: Der charmante Black Bountys Jaxe (grünes Bändchen) wiegt aktuell 1.972 g. Unser absoluter Spitzenreiter beim Gewicht ist in dieser Woche Black Bountys Joldur (blaues Bändchen), der Schiffs-Bär bringt sensationelle 2.323 g auf die Waage! Den runden Abschluss unserer Truppe macht der liebe Black Bountys Jorp (gelbes Bändchen) mit hervorragenden 2.020 g.

​Wir sind unheimlich stolz auf Mika und ihre tolle Rasselbande und freuen uns schon riesig auf all die Abenteuer, die in der sechsten Woche auf uns warten. Bleibt dran für die nächsten Updates und neue Kuschelfotos!

Die sechste Lebenswoche 01.06. – 07.06.2026

Die Prägungsphase läuft auf Hochtouren...

In der sechsten Woche festigen sich die Verhaltensstrukturen der Welpen immer weiter. Ihr Gehirn läuft nun wie ein Schwamm, der alle Eindrücke tief abspeichert. Es ist die Zeit, in der die Weichen für ein unerschrockenes Hundeleben gestellt werden:

 * Erweiterter Erkundungsdrang: Der Radius im Garten wird jetzt mutig vergrößert. Die Welpen untersuchen ihre Umwelt gezielt und lernen, mit verschiedenen Untergründen (wie Tunneln, Wackelbrettern oder Raschelfolien) völlig gelassen umzugehen.

 * Frustrationstoleranz & Grenzen: Mika und das restliche Rudel fordern nun immer deutlicher Grenzen ein. Wenn das Spiel der Zwerge zu wild wird, erziehen die erwachsenen Hunde die Rasselbande mit feinen, aber klaren Ansagen. Das ist essenziell für das Erlernen von Frustrationstoleranz.

 * Festigung des Sozialverhaltens: Die Welpen verfeinern ihr Jagd-, Beute- und Rennspiel. Sie lernen nun sehr schnell, die Körpersprache ihrer Geschwister und der Menschen zu lesen und darauf angemessen zu reagieren.

 * *Ernährung & Unabhängigkeit:* Die Zwerge sind mittlerweile kleine Profis am Futternapf. Da die Milchleistung von Mika nun natürlicherweise weiter zurückgeht, decken die Welpen ihren Energiebedarf fast vollständig über die feste Nahrung ab. Die Zähne und die Verdauung sind jetzt bestens auf härtere Brocken eingestellt.


Persönliches Update – Anfang der Woche:

Nachdem wir ja letzte Woche schon unsere allererste, aufregende Tour mit unserem Buggy erfolgreich gemeistert haben, steht nun direkt das nächste große Abenteuer auf dem Programm: Autofahren! Die Rasselbande zeigt sich wie gewohnt super neugierig und unerschrocken, sodass wir die ersten kleinen Ausflüge ganz entspannt angehen können. Wir sind gespannt, wie den sieben Zwergen der Fahrtwind und das sanfte Schaukeln im Auto gefallen werden.

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Persönliches Update Wochenmitte

Ein kurzer Gruß aus der Wurfkiste! Unsere sieben Zwerge entwickeln sich im Sauseschritt und die Waage zeigt, dass die Milchbar und das erste feste Futter bestens schmecken. Seit unserem letzten Wiegen am Sonntag (vor nur 4 Tagen) haben alle Welpen noch einmal einen ordentlichen Sprung nach vorne gemacht.

​Hier ist der aktuelle Gewichts-Check zur Wochenmitte:

  • Black Bountys Juvia (lila): 2.285 g (+435 g Zunahme seit Sonntag)
  • Black Bountys Jordis (pink): 2.285 g (+378 g Zunahme seit Sonntag)
  • Black Bountys Jaxe (grün): 2.370 g (+398 g Zunahme seit Sonntag)
  • Black Bountys Joldur (blau): 2.765 g (+442 g Zunahme seit Sonntag)
  • Black Bountys Järnvilja (orange): 2.370 g (+333 g Zunahme seit Sonntag)
  • Black Bountys Jerva (türkis): 2.405 g (+403 g Zunahme seit Sonntag)
  • Black Bountys Jorp (gelb): 2.405 g (+385 g Zunahme seit Sonntag)

​Wahnsinn, wie ausgeglichen die Truppe wächst – fast alle haben in den paar Tagen um die 400 Gramm zugelegt! Wir genießen die aktive Zeit mit der Rasselbande in vollen Zügen.

Persönliches Update Ende der Woche

Hinter uns liegt eine unglaublich aufregende sechste Lebenswoche, in der unsere sieben Zwerge zu echten kleinen Abenteurern geworden sind! Wir hatten in den letzten Tagen jede Menge lieben Welpenbesuch, worüber sich die Rasselbande riesig gefreut hat.

Das absolute Highlight waren aber unsere ersten großen Ausflüge: Wir haben Manuela und ihr tolles Rudel inklusive ihrer Welpen besucht, was für die Kleinen eine super Erfahrung war. Dort waren auch ganz ganz viele Kinder. Außerdem sind wir mehrfach Auto gefahren. Wir haben den Wald unsicher gemacht, in unserem kleinen Flitzer Hundespazierwaagen hat einiges erleichtert. Bei den ersten Ausflügen in die Menschenwelt – im Fressnapf und im Baumarkt gab es für die sieben natürlich unendlich viele neue Gerüche und Eindrücke zu entdecken. Alle haben das absolut meisterhaft und unerschrocken mitgemacht!

So viel Action macht natürlich hungrig, und das sieht man auch auf der Waage. Hier ist der aktuelle Gewichts-Check zum Ende der 6. Woche:

Black Bountys Juvia (lila): 2.585 g (+300 g Zunahme seit Donnerstag)

Black Bountys Jordis (pink): 2.585 g (+300 g Zunahme seit Donnerstag)

Black Bountys Jaxe (grün): 2.730 g (+360 g Zunahme seit Donnerstag)

Black Bountys Joldur (blau): 3.100 g (+335 g Zunahme seit Donnerstag) – unser erster 3-Kilo-Bär!

Black Bountys Järnvilja (orange): 2.760 g (+390 g Zunahme seit Donnerstag)

Black Bountys Jerva (türkis): 2.755 g (+350 g Zunahme seit Donnerstag)

Black Bountys Jorp (gelb): 2.750 g (+345 g Zunahme seit Donnerstag)

Wir sind super stolz, wie gelassen und neugierig die Sieben all die neuen Reize verarbeiten. Jetzt wird erst einmal eine Runde gekuschelt und geschlafen, um Kraft für die 7. Woche zu tanken!